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News: Krankenversicherung

Krankenversicherung wechseln??

Bis Ende Oktober müssen die Krankenkassen ihre Versicherten individuell über die für nächstes Jahr geltenden Prämien informieren.
Die Versicherten können anschliessend bis Ende November ihre Versicherung kündigen oder eine andere Versicherungsform wählen.

Seit einigen Jahren stellt das Bundesamt für Gesundheit ein neutraler, werbefreier Online-Prämienrechner zur Verfügung. Auf

schweiz
www.priminfo.ch

sind die vom BAG genehmigten Prämien der Grundversicherung aller Krankenversicherer für 2020 ersichtlich. Sie können die Prämien nach ihrer Höhe sortieren und damit einfach ihr Einsparpotential berechnen.

Für das Jahr 2020 sind bei identischer Versicherung Prämieneinsparungen von über Fr. 1000.-- pro Person/Jahr möglich !!

Wer ein passendes Angebot gefunden hat, kann bei der Krankenkasse online eine Offerte für die Grundversicherung einholen oder ein entsprechendes Formular ausdrucken und an die Krankenkasse senden. Es entstehen dabei keine Vermittlungskosten. Damit die Kündigung gültig ist, muss der bisherige Versicherer vom neuen Versicherer eine Bestätigung erhalten. So wird sichergestellt, dass die OKP-Deckung ohne Unterbruch bestehen bleibt.

Die Krankenversicherer müssen grundsätzlich jede Person in die obligatorische Grundversicherung aufnehmen; es gilt die Versicherungspflicht.
Gesundheitliche Probleme oder Krankheiten sind dabei nicht ausschlaggebend und haben auch keinen Einfluss auf die Höhe der Prämien !!

Immer mehr Physiotherapie !?

politik

Seit einigen Jahren steigen die Kosten der Physiotherapie in der Schweiz erheblich. In 2011 betrugen die Kosten ca. eine halbe Milliarde Franken, in der nahen Zukunft (2019-2020) wird wahrscheinlich die 1 Milliarde erreicht werden!

Siehe diesen Links in den Medien:

medien_srf_2017      medien_srf_2019

Die angegebenen Gründe der vermehrten ambulanten Eingriffe, kürzere stationäre Aufenthalte und raschere Verweisung der Hausärzten (Physiotherapeuten sind Bewegungsspezialisten und haben mehr Zeit sich um entsprechenden Patienten zu kümmern), sind eine Tatsache. Dabei kommt der gesellschaftliche Wandel zu vermehrt sitzenden Tätigkeiten und weniger Eigenaktivität.

Mit Blick auf das gesamte Gesundheitssystem in der Schweiz muss unter anderem die Problematik falscher Anreize erwähnt werden; zu viele Player profitieren nach wie vor von der Zunahme der Angebotsvielfalt und dem wachsenden Leistungsbezug - auch die Physios. Das Interesse, die auf die Allgemeinheit verteilten Kosten zu senken fehlt zum Teil gänzlich. Die Zunahme der physiotherapeutischen Interventionen wird von Seiten des Physioverbandes "Physioswiss" bestätigt.  Es wird aber nur von ungewünschten Wartelisten und den Mangel an Physiotherapeut(inn)en geredet, es wird aber meineserachtens zu wenig hinterfragt, ob die Zunahme notwendig ist oder entgegengewirkt werden kann. Wie bei anderen privaten Anbieter im schweizerischen Gesundheitswesen besteht auch bei den Physiotherapeut(inn)en kein Anreiz, Kosten zu sparen resp. eine Behandlung zu kürzen, solange die Nachfrage besteht und die Kunden zufrieden sind.

Fotolia 51757151 S

Anhaltende Beschwerdenfreiheit hat mit Zufriedenheit, aber auch mit Einsicht und Geduld zu tun. Bei der Arbeit aber auch im privaten Umfeld besteht oft zu wenig Zeit und Verständnis und herrscht ein hoher Druck voll einsatzfähig sein zu müssen.Der Anspruch vollständig und möglichst rasch beschwerdenfrei und voll belastbar resp. beschwerdenlos und vollständig zufrieden zu sein, ohne sich dabei selbstverantwortlich regelmässig, gezielt zu bewegen, ist oft nicht realistisch. Es benötigt Zeit damit die körperlichen Fitness und damit auch die Beschwerdenfreiheit entsteht. Es ist deshalb auch fraglich bis zur gewünschten, restlosen Beschwerdenfreiheit und Zufriedenheit zu behandeln.

Zweifellos benötigen viele Erkrankungen und Beschwerden eine physiotherapeutische Intervention. Die Anzahl Behandlungen sollte aber immer tief und möglichst auch volkswirtschaftlich sinnvoll und tragbar sein. Dies gilt sowohl für chronische Erkrankungen aber auch für die Nachbehandlung nach Operationen am Bewegungsapparat.

Es ist wissenschaftlich und naturgemäss bewiesen, dass unser Bewegungsapparat bei Verletzungen, Reizungen aber auch nach Operationen eine gewisse Zeit zur Heilung und Belastungstoleranz braucht, welche oft nach richtiger Instruktion und Selbstdisziplin ohne weiteres "Fremd-Einwirken" eines Physiotherapeuten erreicht werden kann!   

Es wäre deshalb sinnvoller die Patienten eine Strategie zur Selbstbehandlung zu vermitteln und damit zu lernen, mit einer gewissen Beschwerdenlast im Alltag umgehen zu können und diese mit Geduld und Eigeninitiative selbst zu behandeln resp. zu verhelfen oder auch eine Mehrbelastbarkeit durch eigenständiges Training wieder zu erlangen. Sgn. "passive" Behandlungen, wobei der/die Physiotherapeut(in) seine Techniken anwendet, können deutlich reduziert werden, wenn den Patienten die "Selbstbehandlungsvariante" instruiert wird.

 

Wir Physiotherapeut(inn)en sollten uns in Zusammenarbeit mit den Versicherern und der Politik darum bemühen einen entsprechenden tariflichen Anreiz zu schaffen.  Z.B. könnte die standardmässige ärztliche Verordnung für 9 Physio-Sitzungen während 12 Wochen finanziell etwas weniger vergütet werden. Eine neue standardmässige ärztliche Kurzverordnung für 3 bis 4 Physio-Sitzungen (für eine Analyse der Beschwerden und eine 2-bis 3-malige Instruktion und Evaluation zur Selbstbehandlung (Bewegungs- Entlastungstips) während 4 bis maximal 6 Wochen konnte dann etwas besser vergütet werden, womit dann der Anreiz zu weniger Interventionen gegeben wird. Dabei ist wichtig, dass die Behandlungszeit (4-6 Wochen) dann auch eingehalten wird, und keine neuen, weiteren Behandlungen und Untersuchungen eingeleitet werden. Die etwas besser vergütete 3-4-malige Analyse/Instruktion kann nur abgerechnet werden, wenn in den angegebenen 4-6 Wochen keine weiteren Physio-Behandlungen notwendig sind.

Eine evt. notwendige Fortsetzung und/oder passiven Behandlung mit manuellen, passiven Techniken wird nur bei anhaltend hohen Beschwerdenmass (Beurteilung Hausarzt in Rücksprache mit Physio) nach erneuter Arztverordnung stattfinden. Die Kosten dieser Folgebehandlungen werden dann entsprechend den 9-er-Sitzungsprinzip etwas weniger vergütet.

Ich wünsche alle Physio-Kunden viel Mut, Geduld und Erfolg, Ihre Gesundheit und Beschwerden am Bewegungsapparat zumindest teilweise aktiv und selbst behandeln zu können, und lade alle verordnenden Ärzten zu einer mutigen und kritischen Verordnung ein.

Unser Fachverband "Physioswiss" und die Politiker wünsche ich Konsequenz und Mut zur Anpassung des Tarifes.

 

Martin Snijders, dipl. Physiotherapeut BSc

Movement for Health

"Movement for Health".

Anbei sehen Sie eine Informationsseite, welche erneut belegt, dass gut dosierte Bewegung sinnvoll ist.

PhysicalActivityAndImprovingHealth infographic A4 FINAL German

 

Kontaktdaten

IN FORM Physiotherapie
Martin Snijders
Dipl. Physiotherapeut BSc

Bahnhofstrasse 6A
CH-3315 Bätterkinden


Telefon 032 665 45 35
Mobile 079 588 69 60

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